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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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Nähere Betrachtung der chemi-sche» Grundstoffe.

Von dem Wärmestoffe.

§. 183-

Diejenige Empfindung welche wir Wärmeund wenn sie uns schmerzhaft wird Hitze nen-nen, und die in uns einsteht, wenn wir unsernKörper dem Einflüsse des Sonnenlichts aussetzen,oder uns einem Feuer nähern, leiten wir voneinem eigenthümlichen Grundstoff ab, den wirWarmcstoff nennen. Wärmestoff und Wärmesind asio wie Ursache und Wirkung verschieden.

§. 186 .

Man nimmt an, daß der Wärmestoff inder ganzen Natur verbreitet liege: bald in einemfreien, bald iiy gebundenen Zustande. Solange der Wärmcstoff an einen andern Grund-stoff gebunden ist, wirkt er nicht auf unser Ge-fühl. Nur dann wenn er frei wird. Der War-mcstoff wirkt als ausdehnendes Mittel indem erdie Körper durcbdringt, und führt feste Körperin den flüsflgcn Zustand über, daher betrachtetman ihn auch als den allgemeinen Grund allerFlüssigkeit in der ganzen Natur. Gänzliche Ab-wesenheit des Wärmestoffs würde alle flüssige Kör-per im ganzen Welträume erstarrend machen.Eis ist also nichts anders als Wasser, das sei-nen Wärmestoff vcrlohren hat, und flüssiges Was-ser besteht aus Eis (festen Wasser) und Wär-mestoff.