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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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Spiegel die Dinge vollkommen so, als ob sieeben so weit hinter dem Spiegel ständen, als sievor demselben stehen, (§ 26.) ohne Aenderung

ihrer Gestalt und scheinbaren Grösse, nur mitVerwechselung der rechten und linken Seite.

§. - 8 -

Die krummen Spiegel oder gekrümmtton Spiegelflächen sind von sehr verschiedenerArt, sphärishe oder Kngclspicgel, cylindrische,tonische u. s. w. nachdem die spiegelnde Ober»fläche einer Kugel, oder einem Cylinder, odereinem Kegel u. s. w. zugehört. Alle diese krum«nie» Spiegel werden eingetheilt in erhabeneSpiegel, welche man auch Convexspiegelnennt, und in Hohlspiegel. Erhabene oderConvexspiegel heißen sie, wenn die erhabeneSeile der Fläche nach aussen gekehrt ist, undzum Spiegel dient; Hohlspiegel, wenn diehohle Seite als Spiegel gebraucht wird. Der-gleichen krumme Spiegelflächen geben sonderbareErscheinungen, welche aber hier nicht weiter aus-einander gesetzt werden können. Nur in Anse-hung der sphärishen Spiegel, d. h. solcher, dievon der Oberfläche einer Kugel oder einem Theilederselben gebildet werden, wollen wir folgendeGesetze bemerken:

i) Bei concavcn oder hohlen ÄugelflächmWerden die Strahlen, welche vor dem Einfallenparallel waren, convergirend; bei denen, welcheschon vor dem Einfallen convergirend waren,wird die Convcrgenz-^ermchrt; diejenigen aber,welche divergirten, können nach Beschaffenheitder Umstände convergirend oder parallel werden.