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ein dichteres Mittel als Lust, Glas ein dichteresals jene beiden.
§- 3o.
Wenn ein Lichtstrahl aus einem durchstchti»gen Mittel z. B. aus der Luft i» ei» anderesdurchsichtiges Mittel, z. B. Wasser, welches mitdem ersten verschiedene Dichtigkeit hat, d. h.welches entweder dichter oder dünner ist, über»gehet, so behält er nicht mehr seine vorige gcrradlinigle Richtung, sondern er leidet eine Ab»lenkung von derselben. äklüv (Fig. Z.) stelleein Gefäsi mit Wasser vor, die Oberflächedes Wassers; Lk sey ein Lichtstrahl, welcherauf das Wasser auffällt, so gehet derselbe nichtin der geraden Linie Lk°6 fort, welche er habenmüßte, wenn die Strahlen auch im Wasser ihrevorige Richtung behielten, sondern er weicht vielemehr in dem Punkte k, wo er in das Wassereintritt, von der vorige» Richtung Lk ab, undnimmt die Rirbrung sski an; der ganze Lichtestrahl gehet also nun in der gebrochenen LinieLsskl. Dieses hat man die Brechung oderRefraction der Lichtstrahlen genannt.
§- 3l-
Um das Gesetz der Brechung der Lichtstrahllen genauer zu bestimmen, muß man ebenfallsgewisse Ausdrücke und Benennungen merken.
Der Lichtstrahl Lss (Hig. z.) heißt der ein«fallende Strahl, der Punkt b, in welchemer in ein anderes Mittel eintritt, der Einfalls»Punkt. Nun stelle man sich eine senkrechte