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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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109
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wichtsverlust betrachte man als das absolute Teewicht derjenigen Quainität Wasser, welche eraus der Stelle trieb, und die seinem Volumengleich ist. Nun wiege man denselben Körper inder zu untersuchenden Flüssigkeit, und bemerkeauch hier den Gewichtsverlust, der ebenfalls a,sdas absolute Gewicht einer seinem Volumen gleitchen Quantität Flüssigkeit entspricht. Nu» kannman also annehmen, daß von beiden Flüssigkeitengleiche Volumina gewogen sind, deren specifischeGewichte sich folglich verhalten werden wie die gc«fundenen Gewichtsverluste des gewogenen Körpers.

Beispiel. Der Körper verliehre im reinemWasser von seinem Gewichte 742

in einer Salzauflösung 790

so ist das specifische Gewicht 1,06.

740

Dichtigkeitsmeffer. Aräometer.

§. i5o.

Nach den angeführten Methoden kann nunzwar das specifische Gcwichr sowohl der festenals der lropfbarflüssigen Körper mit großer Gernauigkeit gefunden werden; allein um bei derPraxis noch leichter und schneller den Zweck zuerreichen, bedienet man sich häufig dazu eigenseingerichteter Instrumente, die man Dicbtigikeitömesser, Aräometer, oder Senkivcngen nennet. Diese Instrumente dienen nun zwarvorzüglich zur Prüfung flüssiger Körper, alleinsie können auch leicht so eingerichtet werden, daßman damtt das specifische Gewicht fester Körperuntersuchen kann.