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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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115
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§. I5Y- ,

Der verewigte Baume suchte dadurch inden Angaben korrespondtrciidc (übereinstimmende)Aräometer zu erhalten/ daß er bei Verfertigungihrer Skale daran, wie bei den Thermometern,einen Grund, Abstand zweier verschiedenen Dich«liakeitcn annahm. Die eine Grenze diesesGrund AbstandcS gab diejenige Stelle an, biSzu welcher sich das Instrument im destillirtcnWasser einsenkte; die andere bestimmte er da«durch, daß er das Instrument in eine Flüs-sigkeit tauchte, die aus r Theile troekncm Koch«salz und y Theilen Wasser, dem Gewichte nach,bestand. Diese Versuche wurden in einer Tcm«peralur von 57 Grad Fahrenheir gemacht. Imdesttllirken Wasser sank das Aräometer beinaheganz unter, in der Salzauflösung ragte ein Theilder Röhre heraus. Den auf diese Art amHais« des Thermometers gefundenen Grund «Ab»stand theilte er nun in io gleiche Theile, die erGrade nannre, und trug gleichgroße Theile aufder dadurch am Halse entsteh »den Skale auf-wärts für leichtere, und abwarte für schwerereFlüssigkeiten fort.

§. 162.

Vermittcltst des Baumeschen Aräometerserfährt man nun freilich nicht das wirkliche spert'fische Gewichr einer Flüssiakeit, indessen da mansich, vorzüglich in Frankreich , desselben noch häufigbedienet, und auch in vielen Schriften die Dich-tigkeit der Flüssigkeiten nach Daumcschen Gradenangegeben findet, jo war es sehr oerdicstlich, daßHerr Ritter von Gerstner eine Tabelle für dieVergleichunq dieser Grade mit dem wahren spe«cifischen Gewichte entworfen hak, die wir hierzum Gebrauche mittheilen.

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