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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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120
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I2V

Bestandtheile, die keiner wettern Zerlegung fähigfind, in denen wir weiter keine Bestandtheileentdecken können; diese nennen wir Elemente,oder einsacke Stoffe, oder Grundstoffe.Durck den Ausdruck einfache Stoffe will manaber nickt ihre absolute Einfachheit beweisen,sondern nur damit andeuten, daß es bis jetztder Lunst noch nicht gelungen sey sie in weitereungleichartige Theile zu zerlegen. Es ist sehrwahrscheinlich daß mancher dieser Grundstoffenoch in der Folge zerlegt werden wird, und dietägliche Erfahrung liefert hierzu Belege genug;so wurden noch vor mehrern Jahren z. B. dieAlkalien und Erden für einfache Stoffe gehalten,und jetzt ist es durch Davn's und anderer Ver<suche erwiesen, daß sie Verbindungen ei gernthümltcher Metalle mit Sauerstoff sind.

§. 167.

Mehrere Grundstoffe können wir für sichnicht darstellen, sondern wir schließen auf dasDaseyn derselben aus gewissen Wirkungen, undnehmen sie also hypothetisch an. Bis jetzt stelltman folgende Grundstoffe oder chemische Elermeine auf:

t) Unwägbare, gewichtsloseWärmestoffLichkstoff

Elektrischer Stoff.

2) WägbareSauerstoffKohlenstoff

Stickstoff (Salpeterstoff)

Wasserstoff

Schwefel