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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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wenn jedes von ihnen, einen Körper von beistimmter Temperatur genähert, denselben Teni«peraturgrad auf der Skale anzeigt. Die Ein«theilung der Thermometerskale läßt sich in gleitchem Verhältnisse sowohl über dem Siedepunkteals auch unrer dem Gefrierpunkte so lanae fort«setzen, als es die Länge der Röhre verstattet.

§. 194.

Unter mehrern bekannten und zum Gebraucheingeführten Thermometern wird das mit derN-aumurschen und das mit der Fahren«hetkschen Skale am häufigsten angewendet.Das erstere war ursprünglich mir gefärbten Wein«gcist gefüllt jetzt aber auch blos mit Quecksilber.Am erste» ist die Skale zwischen dem Gefrier«punkte und dem Siedepunkte des WasserSin 8o gleiche Theile getheilt. Am letzten theiltsich die Skale zwischen dem Siedpunkte unddem Gefrierpunkte in igo Grade, so daß alsoi Grad Reaumur mit 2^ Grad Fahrenheit alle«mahl im Verhältniß steht. Zn Frankreich theilt man den Abstand zwischen dem . Gefrier«punkt und dem Siedepunkt in 120 gleiche Theile,welche Einkhetlung man b>e hunderttheiligeSkale nennt.

§. IY 5 -

Die Skale am Fahrenheitschen Tfiermome«tcr aber vom Nullqrad bis zum Siedpunktedes Wassers ist in 212 Grade getheilt. Hier«bei ist -u bemerke», daß der Nullqrad am Fahrrenheirschcn Thermometer eigentlich einenkünstlichen Gefrierpunkt anzeigt, welcher-entstehtwenn Schnee und Salmiak zu gleichen Tkei«

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