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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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Meter entbehrlich, da hier so hohe Temperaturengar nicht vorkommen.

Dertheiluug des freien Wärmestoffs unterhomogene Körper.

§. 201 .

Wenn der freie Wärmestoff auf einen gleich»artiae» festen oder kropfbarfiülsiaen Körper wirkt,so durchdringr er denselben, seht sich bannn insGleichgewicht, und der Körper erhält dadurcheine durchaus übereinstimmende Temperatur. DieseWärme, die ein Körper enthalt, ohne Rücksichtauf sein Gewicht, oder seinen Umfang, wirdseine absolute Wärme genannt.

§. 202.

Wenn man zwei gleichartige Körper, z. B.Wasser und Wasser, oder Quecksilber und Qucck«silver von verschiedenen Temperaturen mir ein«ander vermischt, so setzt sich die Wärme insGleichgewicht d. h. der wärmere Körper gibteinen Theil seines Wärmestoffs an den kälternab, und alles gelangt zu einer gemeinschaftlichenTemperatur. Wenn man 2 Pfsind Wasser von120 Grad mit 2 Pfund Wasser von 60 GradTemperatur mit einander vermischt, so wird derhalbe Ueberschuß des Wärmestoffs in dem heißenWasser, an den kältern Antheil übergehen: d. h.das heiße Wasser wird um zo Grad kälterWerden, und die Temperatur des kältern um zsGrad zunehmen, und wenn der Versuch mir dernöthigen Genauigkeit gemacht wird, so wird dieTemperatur der Mischung 90 Grad seyn, wel«