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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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154
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§. 229.

Alle Körper können zwar, wie wir jetzt wis-sen, in den elektrischen außerordentlichen Zustandversetzt werden, aber nicht alle auf gleiche Weise,und eben so wenig in gleichem Grade, ja einigenur in so geringem Grade, daß ihre Elektricitätfast ganz sich unserer Wahrnehmung entzieht.Am leichtesten und am stärksten werden elektrischHarze, Bernstein , Siegellack, Schwefel, Seiden. a. m.

§- -3o.

Die in einem Körper durch irgend eine Ur»fache erregte Elektrizität, kann andern Körpernmitgetheilt, und gleichsam fortgeleirck werden.Hier bemerken wir nun, daß einige Körper dieFähigkeit im hohen Grade, besitzen, von andernKörper» die Elektrizität anzunehmen, und fort»zuleiten, andere hingegen besitzen diese Eigen»schaft gar nicht, oder nur in sehr geringemGrade. Nach dieser Lcitungefähigkcir theilenwir die Körper ein in vollkommene Leiter, inunvollkommene Leiter, und in Nichtleiter.

§. 2Zl.

Aber hier zeigt sich auch »och in der Lei-tunqsfähigkeit nach Verschiedenheit der konkurrrirendeu Unistände eine merkwürdige Verschiedeneheit. Insbesondere beruhen aufdem Umstande,daß die Elektrizität «spring! ick innichtleitende» oder in leitenden Körpernerregt, und von denselben durch einen voll-kommenen, oder unvollkommenen undflüssigen Leiter abgeleitet worden ist, sehr