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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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160
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wickelt sich daS Saucrstoffqas, das man in glä«fernen mit Wasser gefüllten Flaschen auffängt,die man unter dem Wasser verstopft, und auf«bewahrt.

An merk. I'.ib, II. I. ist die ganze Vor-richtung abgebildet.

§. 243.

Der Braunstein ist ein natürliches Metall-oxyd, d. h. eine Verbindung eines eigenthümli-chen Metalles, Mangan oder Braunstein-könig genannt, mit vielen Sauerstoff.Wahrend dem Glühen verbindet sich ein Theildes Sauerstoffs mit dem Wärmestoffe, und kömmtals Sauerstoffgas hervor, ein anderer Theil desSauerstoffs aber wird von dem Manganmetallso fest gebunden, daß er durch bloßes Glühenallein, nicht ausgetrieben werden kann.

§. 244.

Auf eine gleiche Weise wie aus dem Braun-stein kann man auch aus dem sogenannten rochenO.uccksilberpräcipiiar (Quecksilberoxyd) aus derMennig, dem Salpeter'u. a. m. Sauerstoffgasgewinnen, und dieses ist bald mehr bald wein,rein. Am wohlfeilsten bleibt aber der Braun-stein.

§. 245.

DaS Sauerstoffaas besitzt nun alle Eigen-schaften einer Luft oder eines Gas, d. h. es istuusichkbar, läßt sich zusammendrücken ohne seinenelastischen Zustand zu verliehren, und bleibt beider größten Kälte immer noch luftförmig. Es

ist