tigen müssen, ebenfalls tn Anschlag gebrachtwerden, denn auch diese treten mit dem Sauer«stoff zusammen, bilden aber gasförmige Pro«dukce.
§. -49-
Sehr oft besitzt die Verbindung die ausdem verbrennlichen Körper und dem Sauerstoffentsteht die Eigenschaften einer Säure, d. h.einer Substanz die sich durch einen eigenthümlichenGeschmack auszeichnet, den wir saures nennen(m n denke an den Geschmack des Essigs), dieblauen Pstanzensäfte z. D. Lakmuslinktur, blauenVeilchcnsaft röchet, sich mit Alkalien verbindet,und damit Salze bildet. In diesem Halle nenntman den Verbrennungsprozeß eine Saurung.Man verbrenne z. B. Schwefel oder Phosphorin Sauerstvffgas, so werden beide zu Säurenwerden. Deshalb hat man auch dem Gas denNamen Sauerstoffgas gegeben, nicht als wennes an sich selbst sauer wäre, sondern weil eSdurch Verbindung mit andern Stoffen Säurenerzeugt.
§. 250.
Aber nicht mit allen Stoffen gibt der Sauer«stoff Produkte die Säuren sind, so verbindet ersich z. D. mit dem Wasserstoffe, aber das Pro«dukt ist keine Säure, sondern Wasser. Dringtman eine» an der Spitze glühend gemachtenEiiendrach in Sauerstvffgas, so verbrennt erdacinne mit vielen Funkenwerfen; das Eisenverbindet sich alw auch mit dem Sauerstoff, aberes entsteht daraus keine Säure sondern ein Pro»dukt das man sonst Eisenkalk nannte. AlleL 2