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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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169
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nisse zusammengesetzt, was sich aber bei nähererPrüfung nicht bestätigte. Neuerdings hubeneinige die Meinung geäußert, daß der Stickstoffwohl eine Verbindung einer noch unbekanntenmetallischen Substanz mit Sauerstoff seyn möge,allein durch Versuche hat darüber noch nichtsausgemittelt werden können.

Von dem Kohlenstoff und dem kohlenstoff-sauren Gas.

^ §. 264.

Der Kohlenstoff ist ein in der Naturäußerst häufig verbreiteter Grundstoff, den mandurch Hülfe der Kunst noch nicht im reinen Zurstände hat darstellen können, und der in derNatur immer i» Verbindung mit andern Stof-fen vorkömmt. Er macht den größten Bestand«theil in der Holzkohle aus, und ist in allen or-ganischen Körpern enthalten. Zm Mineralreichefindet man den Kohlenstoff häufig mit Sauerstoffin Verbindung.

§. 265.

Unter Kohle versteht man gewöhnlich dieschwarze Substanz, die bei der trocknen Destilla-tion vegetabilischer und mineralischer Substanzenin der Retorte zurückbleibt. Die erstere nenntman Pflanzen kohle und sie unterscheidet sichwesentlich von der zweiten die manThterkohlenennt. Die Pflanzenkohle wird im Großen be-kanntlich aus harten und weichen Hölzern ge-wonnen, die in Meilern verkohlt werden; diesesVerkohlen ist eine Art von trvckner Destillation.