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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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170
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Glüht man die Kohle in verschlossenen Gefäßenso lange bis sich keine flüchtige Theile mehr ausihr entwickeln, so stellt sie die reine Kohle dar.Diese ist in verschlossenen Gefäßen eine der feuertbeständigsten und un chmclzbarsten Substanzen.Sie ist im Wasser unauflöslich, und wird auchweder von Alkohol noch von gewöhnlichen Säueren angegriffen, setzt man sie aber dem Heuerbei dem Zugänge der Luft aus, so glimmt sie,und verschwindet allmähllg bis auf einen gcrintgen Rückstand einer weißen oder grauen Asche,die aus Erden und salzichten Theilen besteht.

§. 266.

Die Thierkohle (§. 265.) lasst sich betdem Zugänge der Luft auch in Asche verwandeln,allein die Alche welche aus ihr zurückbleibt bettragt weit mehr als bei der Pflanzenkohle , demGewicht nach, auch ist sie schwerer, und zusamtmenhängend, und zeigt noch ganz die Strukturdes organischen Körpers. Die Asche welche dieThierkohle zurückläßt heißt Knochenaschc undbesteht größieiuheils auS einem unauflöslichenSalze, (dem Phosphorsauren Kalk), welches wirwerden in der Folge kennen lernen.

§. 267.

Sowohl die Pflanzen, als die Thierkohlesind zusammengesetzte Substanzen, dasieuige weitches während dem Verbrennen sich mit demSauerstoff der Atmosphäre verbindet ist derKohlenstoff. Man kann die Kohle als eineZusammensetzung aus Kohlenstoff und aus Äscheansehen, oder aus Kohlenstoff, erdigen und sal«zichtcn Theilen. Außerdem ist in der Kohle