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leicht pulvern laßt. 3) Ist er sehr leichtflüssig:in einer Temperatur von 224 Grad Fahrenheitschmilzt er, und wird so flüssig wie Oel. Betstärkerer Hitze sängt er an zu kochen. Läßt manden geschmolzenen Schwefel langsam erkalten, sokrystallisirt er. 4) Er lässt sich sublimiren, unddadurch von feuerbeständigen, fremdartigen Theillen befreien. Der sublimirte Schwefel stellt einelockere pulverarltg« Substanz dar, die manSchwefelblumen nennt. 5) Bei einer Tem«peratur von Z60 Grad entzündet sich der Schwerfel bei dem Zugänge der Luft, und verbrennt miteiner schwachen blauen Flamme, und einen sau-ren erstickende» Dampf. 6) Er seht bei demVerbrennen weder Rauch noch Nuß ab. 7) Dr' löset sich nicht im Wasser auf, wird aber 8) vonätzenden Alkalien leicht aufgelöst. Man kochescharfe Seifeusiederlauqe mir Schwefel, so wirdsich derselbe reichlich auflösen, und eine brauneFlüssigkeit bilden, die einen stinkenden Geruchausstössr, und eine flüssige Schwefelleber ge-nannt wird.
§. 281 -
Der Schwefel kann sich mit dem Sauer-stoffe in verschiedenen Verhältnissen verbinden;schmelzt man den Schwefel lange in einem offe-nen Gefäße, zu weichen die Luft Zutritt hak, sodass er sich nicht entzündet, so wird er ganz dickund klebrig, und oxudirt. Bei dem Verbren-nen im atmosphärischen oder im Sauerstvffgasverwandelt er sich in eine flüchtige Säure, diewir in der Folge unter dem Namen schwes-lichte Säure werden kennen lernen; ist be-ben, Verbrennen etwas Salpeter gegenwärtig.