aufbeiv« hren muß. Auf das Kurkumä - Fernam-bück - und gerathete Lakmuspapicr ic. wirkt daSSrrontiunwasser, so wie das Kalkwasser. Aufmancbc Farbenpigmente übt es eine »erfahrende,auf einige andere eine befestigende Wirkung aus.
§. 33r-
Da »der schwefelsaure Strontian häufiger zuhaben ist, als der kohlenstoffsaure, so bedienetman sich desselben, um den Srronrian abznschei-den. Zu dein Ende behandelt man den schwerfelsauren S.rontian wie den Schwerspath (§. 321.)mir mildem Kali. Wird die geschmolzene Massemit Wasser ausgekocht, so bleibt der kohlensaureStronrian zurück, der nun in Salpetersäure auf-gelöst, und wie schon (§. 329.) angezeigt, be-handelt wird.
§- 332-
' Wenn man den Strontian in Salzsäureauflöst, die Auflösung zur Trockne abrauchr, unddann die trockne Masse mit dem stärksten Brannde«wein (Alkohol) übergießt, und solche» anzündet,fo brennt er mit einer carminrcthen Flamme.Durch dieses Merkmal unterscheidet sich derStrontian sehr merklich vom Darit.
§. 333.
Bis jetzt hat man wegen der Seltenheitdes Slrnnlians noch keine Anwendung von die-sem Alkali in der Färberei und Druckerei machenkönnen; allein vorläufige im Kleinen angestellteVersuche zeigen daß es von großer Wirksamkeitist, und einst wohl sehr wichtig werden dürfte.