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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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tröpfelt nun unter beständigem Umrühren solange eine mir Wasser gemachte Auflösung vongereinigter Potasche hinzu, als noch etwas nie»verfallt. Da hierbei ein starkes Aufbrausen ent«steht, indem die Kohlenstoffsäure des Kali ent«weicht, so muß man die Niederschlagung in ge«räumigen Gefäßen vornehmen. Man läßt nunden weißen Niederschlag zu Boden setzen, gießtdie darüberstehende helle salzichte Flüssigkeit ab,und gießt auf den Niederschlag kochendes Was«ser, rührt alles gut um und gießt hernach dasWasser, wenn es wieder helle geworden ist aber«mahls von dem Niederschlage ab; diese Arbeitwiederholt man so oft mit frischem Wasser, bisdasselbe keinen Geschmack mehr annimmt, dannwird der Nlederschlag auf ein dichtes leinenesSeihtuch gebracht, und nachdem alle Wässerig«keil davon abgcrröpfelt ist, in gelinder Wärmegetrocknet.

Anmerk. Die auf diese Art erhaltene Thonerdeist zwar nicht ganz chemisch rein, indem ihr nochetwas Schwefelsaure und Kali anklebt, alleinzur Färberei und Druckerei bedarf sie weiter keiner Reinigung.

Von der Talkerde«

§. 355 «

Die Talk erde, oder wie man sie auchnoch nennt die Bittererde oder Bittersalz«erde, Magnesit, findet sich häufig in der Na«tur, mehrenthcils in Verbindung mit andernErde », oder auch mit Sauren. Zm Meerschaum,im Talkstcin, im Speckstein, macht die Talkerde