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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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213
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einen Hauptbcstandtheil aus. Man findet sieauck in dem Scrpenltnstein und in der Walker«erde. Fast alle Brunnen» und Flußwässer ent«halten mehr oder weniger Talkerde mit Salz«säure verbunden, auch ist fie mit Salzsäure ver«bunden im Meerwasscr enthalten, und ertheiltihm einen bittern Geschmack. Zn mehrern Salz«quellen befindet sich diese Erde mir Schwefelsaureverbunden, und stellt damit das Bittersalz dar.

tz. 356.

Am leichtesten gewinnt man die Talkcrdeaus dem Bittersalze. Man läset zu dem Endeeinen Theil Bittersalz in vier Theilen kochendemWasser auf, seihet die Auflösung durch, undschürtet so lange von einer ebenfalls kochendenAuflösung der gereinigte» Potasche in Wasserhinzu bis nichts mehr niederfällt. Die Talkerdewird sich hier als ein weißer Brei abscheiden,den man so oft mit heißem Wasser übergießt,bis dasselbe geschmacklos davon abläuft. Dannbringt man die Erde auf ein leinenes Seihe«zeug, läßt möglichst alle Feuchtigkeit abtröpfeln,und trocknet fie. Bei dieser Arbeit verbindetsich die Schwefelsäure des Bittersalzes mit demKali der Potasche zu einem in Wasser auflLSrltchen Salze, während die Kohlcnstoffsäure derPotasche sich mit der Talkerde des Bittersalzesverbindet, und damit zu Boden fällt. Der Nie«verschlag ist also kohlcnstoffsäure Talkerde.

§- 357-

Die kohlcnstoffsäure Talkcrde welche aufdiese Art gewonnen wird ist leicht, locker undvöllig weiß. Sie löset sich mit Drausen in