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§. 389 -
Aus den Auflösungen in Sauren lassen sichdie Metalloxyduls und Metalloxyde auch wiederin metallischer Gestalt darstellen, wenn man Sub«?stanzen hinzusetzt, die ihnen, wahrend daß ste sich ab«scheiden, den Sauerstoff entziehen, und das sind an-dere Metalle. Man hänge z. B. in eine Auflösungdes Bleizuckcrs (eine Verbindung aus Essigsäureund Bleioxyd»!) in Wasser eine Stange metallischenZink, so legt sich an die Zinkstange allmählig metalli«sches Blei in glänzenden Blättchen an — endlich hatsich alles Blei ausgeschieden, und dagegen ist derZink aufgelöst worden. Der Zink zog nämlichden Sauerstoff aus dem Bleioxydul an, das nunin den Zustand des metallischen Bleies zurück«kehrte, und wurde von der Essigsäure anstatt desniedergeschlagenen Bleies aufgelöst. So schlägtauch das Eisen das Kupfer aus seinen Auflösun«gen nieder.
§- 390 .
Der Schwefel verbindet sich durch Schmel-zen mit den meisten Metallen zu geschwefel-ten Metallen, oder Schwefelmetalle».Zn der Natur kommen diese Verbindungen auchsehr häufig vor, und werden Erze genannt.
§- 39l-
Die Alkalien greifen die Metalle nichtan, aber mehrere Mctalloxydule und Metalloxydelösen sich in den Alkalien auf nassem Wege auf,und geben damit Verbindungen welche einst fürdie Färbekunst noch sehr wichtig werden können,wie mich einige Versuche belehrt haben.