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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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236
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tall sich darum« un oxydulirlcn, oder tm oxydir»ten Zustande befindet.

Von dem Blei.

§- 407.

Das Blei besitzt eine bläulichweiße Farbe,und sein specifisches Gewicht ist gleich 11.352.Auf dem frischen Schnitte besitzt es einen zicmrlichen Glanz, der aber bald dunkel und unschcinebar an der Luft wird. Seine Dehnbarkeit istsehr beträchtlich, denn es läßt sich in ziemlichfeine Blättchen strecken, und dabei ist es soWeich, daß eS sich mit dem Nagel schaben läßt.Es besitzt übrigens wenig Federkraft, und istdaher aucy nicht klingend. Zu der Naiur hatman es noch nie gediegen, sondern blos im verrerzten Zustande angetroffen.

§- 4O8-.

Das Blei ist ein sehr leichtflüssiges Metallund schmilzt schon vor dem Glühen in einerTemperatur von Z40 Grad Fahrenheit. Erhitztman es starker, so stößt es einen Rauch aus,der sich durch einen eigenthümlichen Geruch aus?zeichnet. Dabei einsteht auf der Oberfläche eingraues Häutchcn, welches ein Dleioxvdul ist.Schmilzt man das Blei in einem Röstscherbenbei dem Zugänge der Luft unter fleißigem Um-rühren, so verwandelt es sich in ein gelbesBleioxyd»! (Massicol). Unter gewissenUmständen bildet es auch eine glänzende hellvcr«glaste Masse die man Dlciglatte, oder weil mansie bei dem Abtreiben des Silbers als Neben»