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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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Produkt auf den Schmelzhütten gewinnt Siltberglätte nennt. Seht Man das Erhitzen desgelben Dleioxyduls in einer Temperatur fort,wobei es nicht in Fluh kommen kann, so nimmtes noch mehr Sauerstoff auf, und wird nun zueinem vollkommenen Oxyde, das Mennigegenannt wird; schmilzt man die Mennige oderdie Bleioxydule im Feuer, so verlieh» erstereeinen Theil ihres Sauerstoffs, und schmilzt nun,so wie die andern Oxydule zu einem gelblichensehr dichicn Glase, das Bleiglas genanntwird, und das der vorzüglichste Bestandtheilunserer Töpferglasur ist. Dieses Bleiglas wirdaber von den Säuren leicht angegriffen. DaSBleiglas und alle Bleioxyduls und Oxyde lassensich leicht wieder in metallisches Blei verwandelnwen» mau sie mit Pech oder andern kohlcnstoff«Halligen Substanzen zusammenschmilzt.

§> 4 ° 9 -

Das Blei wird von den meisten Säurenaufgelöst, und diese Verbindungen erlauben manchenützliche Anwendung für die Färbckunst undZeugdruckerei. Das vorzüglichste Auflösungsmirtelbleibt indessen die verdünnte Salpetersäure.

§. 4io.

Aehende Alkalien lösen nicht das metalli»sche Blei, wohl aber die BlcioxydulS und Blei»oriide leicht auf. Diese Auflösungen verdiene»in der Färbekunst auch untersucht zu werden, dasie besonders nützliche Anwendungen versprechen-