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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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§. 4-l.

Das metallische Eisen wird von den ätzen-den Alkalien nicht angegriffen, daher find eiserneKessel so brauchbar zur Bereitung der ätzendenLaugen, auch können sie zu verschiedenen Zweckenin der Färberei dienen.

Von dem Zinn.

§. 422.

Das Zinn zeichnet sich in seinem reinstenZustande durch eine bläulichweiße Farbe aus.Sein specifisches Gewicht ist 7,502. Es isteines der weichsten Metalle, und laßt sich leichtschaben, besitzt übrigens wenig Elastizität, undhak daher einen sehr schwachen Klang.

§. 423 .

Eine merkwürdige Eigenschaft des Zinns istdie, daß es zwischen den Zähnen knirscht wennman es beugt. Zm Feuer verbreitet es aucheinen besondern eigenthümlichen Geruch. Es istziemlich dehnbar und läßt sich in dünne Blättchenschlagen, die unter den Namen Stanniol be»kannt sind.

§- 424-

Das Zinn gehört unter die leichtflüssigenMetalle, und schmilzt schon vor dem Glühen.Wenn die Luft zu dem geschmolzenen Zinn Zu-tritt hat, so bedeckt es sich mit einem grauenHäulchen das ein Zinnoxydul ist, erhitzt manes aber bis zum Glühen, so fängt es an mitFlamme zn brennen, und setzt dann ein weiße«