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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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261
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in diesem Falle wirkt das Salz auf die Pflan«Pigmente wie ein Alkali, d. h. es wird denWeilchensaft grün färben, die gelbe Farbe deckmit Kurkumälinktur gefärbten Papieres braunmachen ic. Dieser Antheil Säure oder dieserAntheil Alkali dürfen aber nicht blos adhärirendseyn, so das; man sie mit bloßen Wasser durchsAbspülen entfernen kann, sondern sie müssenchemisch mit den andern Bestandtheilen verbum den seyn. Der Schwerspat!) z. D. ist ein Neu»tralsalz das aus Schwefelsäure und Barit besteht;gesetzt man vermischt den zartgcpülverten Schwer«spakh jetzt mit verdünnter Schwefelsäure, so wirddas Gemisch freilich die Lakmustinklur röthen,allein die Säure ist in diesem Falle nur anhän«gend, nicht chemisch damit vereiniget, denn durchmehreres aufgegossenes Wasser läßt sich die Säurewieder vollständig abwaschen, so daß der zurück«bleibende Schwerspach die Lakmustinklur nichtMehr röther. — Aber ganz anders ist es mitden Alaun, dieser ist ein Salz mit prädomini«render Saure, und diese läßt sich durch keinAbspülen mir Wasser wegschaffen, sondern immerwird der Alaun die Lakmustinklur röthen. Ebenso verhält sich auch der Weinstein der ebenfallsein Salz mit prädominirender Säure ist, undwenn man nun die prädomintrende Säure nochmit Kali neutralisirt, so entsteht jetzt ein Salzvon ganz andern Eigenschaften.

§. 472 .

Die Säure kann sich bisweilen mit zweiGrundlagen z. D. mit zwei Alkalien, oder mtteiner Erde und einem Kali, oder mit zwei Erden,oder einen Alkali und einem Metalloryd, oder