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'' §- 49 °'
Don dieser großen Anzahl der eben benann«ten Säuren, sind die allerwenigsten bis jetzt inder Färberei bekannt gewesen, und angewendetworden. ES ist Höchst wahrscheinlich, daß vielederselben wohl auch für immer für dieseKunst entbehrlich bleiben werden, allein vonmehrern hat schon zum Theil die Färberei undDruckerei große Vortheile gezogen, und wirdes in der Folge noch mehr, z. B die Schwefel«säure, Salpetersäure, Phosphorsäure, Flußsäure,Arseniksäure» Molybdänjäure, Wolframsäure, Borraxsäure, Salzsäure, Zitronensäure, Weinstein«säur«, Klersäure, Gallussäure, Essigsäure undbrandige Holzsäure. Wir können uns hier auchnicht auf die Betrachtung aller entdeckten Säu«ren einlassen, sondern werden in der Folge nurdiejenigen näher untersuchen, die theils schon jetztangewendet worden sind, theils vorläufigen Der«suchen zu Folge noch in Zukunft eine nützlicheAnwendung versprechen. Die Leser welche Lusthaben möchten auch sich mir den übrigen Säurenausführlich bekannt zu machen, verweise ich aufmein systematisches Handbuch der Ehe»mte. Zweite Ausgabe. Erster Band. Erfurt bei Hennings igoz.
Von dem Wasser.
§. 491.
Das Wasser ist in seinem reinsten Zu«stände betrachtet eine farbenlose, geruch« und ge«