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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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270
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schmucklose tropfbare Flüssigkeit, die unentzündlichist, und sich verflüchtigen läßt.

§- 492 .

Wir haben schon oben (§. 374 ff ) gesehen,daß das Wasser keine einfache Substanz, keinElement Ist, wie die ältern Naturforscher glaub»ren, sondern eine Zusammensetzung aus Sauer»stoff und Wasserstoff, und zwar dem Gewichtenach wie 85 zu lZ. Die Chemie, kann es indiese Bestandtheile zerlegen, und aus denselbenwieder zusammensetzen. Eine solche Zerlegungfindet auch bet vielen in der Färberei, Druckereiund Bleicherei vorkommenden Operationen statt,und hat auf ihren Erfolg einen wichtigen Einfluß.

§. 493-

Das Wasser ist eigentlich fest, und beteiner Temperatur von 32 Erad Fahrenheit gehtes auch, wenn es flüssig ist, in diesen festenZustand zurück, oder wird wieder zu E,s. Durchchemische Verbindung mit andern Körpern scheintdas Wasser ebenfalls in diesen festen Zustandüberzugehen, z. D. wie das Kristallwasser inden Salzen.

§. 494-

Wenn man das Wasser allmählig bis zueiner Temperatur von 212 Grad Fahrenheit er»hitzt, so sieht man wie es sich dieser Temperaturnähert, unzählige Bläschen von dem Boden deSGefäßes aufsteigen, und die Flüssigkeit durch»bringe». Sie zerplatzen zum Theil, nachdem sieeine gewisse Höhe erreicht haben, und verursachenein Geräusch; ein anderer Theil dieser Bläschen