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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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§. 499 -

Durch folgende kleine Versuche kann mansich vorläufig von einigen Bestandtheilen des Fluß«Und O.ucllwaffers überzeugen:

s) Klcesaures Kali zeigt durch eine Trü«bung die früher oder spärher erfolgt dieGeaenwari des Kalks im Wasser an.

d) Salzsäurer Darit zeigt durch einenweißen Niederschlug an, baß das Wasserschwefelsaure Salze enthält.

c) Schwefelsaures Silber gibt durcheine Trübung das Daseyn salzsaurerSalze in dem Wasser zu erkennen.

<^) Kalkwasser zeigt durch eine Trübungdas Daseyn der ko h l en sto ffsa u r cnSalze im Wasser.

e) Galläpfeltinkcur ertheilt dem Wassereine violcrre, purpurrothe oder schwarze Farbe,wenn es Eisen enthält.

§. Zoo.

Reines Wasser verändert sich nicht; ist hin«gegen das Wasser mit fremdartigen Körpern,vorzüglich Bestandtheilen orqanischer Stoffe ver«unreimger, so verbreitet cS bald nach einiger Zeiteinen stinkenden Geruch, indem diese Bestand»theile verwesen oder sich zersetzen. Durch Schütttcln mit ausgeglühter Holzkohle kann man daSWasser davon wieder befreien.

§. Zo l.

Da das Wasser eine flüchtige Substanz ist,so laßt eS sich durch Destillation so vollkommenvon allen fremdartigen Theilen, die nicht flüchtia

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