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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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schwefelsauren Salzen mit alkalischerGrundlage gehören: r) das schwefelsaureKalt; 2) das schwefelsaure Natrum,sonst auch Glaubers Salz, oder Wunder-salz genannt; Z) der schwefelsaure Darrt,oder Schwerspath; 4) der schwefelsaureKalk; g) der schwefelsaure Strontian;6) das schwefelsaureAmmontak. Obgleichdie Wirkung dieser Salze in der Färberei nochnicht absichtlich versucht worden ist, so entstehendoch viele derselben immer bei den Operationender Färbekunst z. B. wo Alaun oder Schwefel-säure oder Potasche, oder Natrum oder Urin inVerbindung treten. Ferner findet sich der schwe-felsaure Kalk, oder Gips fast beständig in demgemeinen Wasser aufgelöst, und wirkt bei dessenAnwendung in der Färberei oft sehr nachtheilig;so taugt z. D ein sehr gipsariiges Wasser nichtzur Scharlachfärberei, weil es die Farbe dunkelmacht, welches vorzüglich von der mit dem Kalkverbundenen Schwefelsäure herrührt; wie mandiesen GipSgehait abscheiden, oder vielmehr zer-lege» kann, wird in der Folge beim salzsaurenBarit gezeigt werben.

§. 52 Z.

Der Gips dienet aber auch in der Kattun-druckerei, um vermittelst desselben einzelne Stel-len der Zeuge zu bedecken, um solche dadurchbeim Ausfärben, vor der Annahme der Farbezu schützen. Der! Gips muß dazu durch Brennenvorbereitet, d. h. sein<cs Kristallwasscrs beraubtwerden, wie in der Folge gezeigt werden soll.