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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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302
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Wolle als Bethe angewandt und mit Cochenilleausgefärbt, gab ein ächtes hell Mordoree. Sal<petersaures Uran, als Bethe und mir Cs»chenille ausgefärbt, gab auf Wolle ein hellOiivengrün.

Von der Phosphorsäure und ihren Ver-bindungen.

§ 56l.

Die Phosphorsäure besteht aus Phasephor (§. 282 ) und Sauerstoff. Man findetsie in allen drei Reichen der Natur, nie tmfreien Zustand, sondern immer in Verbindungmit andern Substanzen. Bis seht ist sie alsGegenstand der Fäebekunst noch gar nicht ange»wendet worden, verdienn aber vorzüglich in die»ser Hinsicht geprüft zu werden.

tz 562.

Die Phosphorfäure kann man auf verschie-dene Art bereiten, einmahl indem man den Pnosrphor in einem verschlossene» Gefäße in atmo-sphärischer Luft, oder in Sauerstoffgas verbrennt;»der aber indem man den Phosphor in einenGlastrichter legt, den man auf eine Flasche ge-steckt in einen Keller stellt; unter beständigemLeuchten zieht hier der Phosphor allmähligSauerstoff auS der Ätmochhare an. wird lauer,und fließt in die Flasche ab. D>- c balicneSäure ist aber noch nicht mit Snie'stoff qesäk-tiget, sondern nur phosvdorichre Saure,Um sie in P h 0 e p h 0 r i ä >, r e zu verwandeln,muß man sie mit etwas Salpetersäure sieden,