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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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lassen. Diese Mittelflasche ist deshalb angezbracht, damit, wenn sich etwas gemeine Salzesäure mir dem oxidirtsalzsauren Gas verflüchtigensollte, solche durch das Wasser der Mtttelflascheau'---sammelt, und zurückgehalten wird. Ichhat»- mich aber überzeugt, deß man ohne Nachttheil diese Mtttelflasche weglassen, und aus denKoMen geradezu eine gläserne Röhre in das mitWasser gefüllte Faß kann hinabsteigen lassen,wodurch die Geräthschaft vereinfacht wird. Manlutirl nun alle Fugen auf das sorgfältigste, ent»weder mit einem fetten Kitt, der aus gepülver«ten Thon und Leinöhlfirniß bereitet wird, dieman zu einer steifen Masse anstößt, und aufLcinewand gestrichen anwendet, oder mit getbrannten mit Wasser angerührtem Gips. Dannerwärmt man das Sandbnd gelinde. Das oz-irdirre salzsaure Gas wird sich sehr leicht entwickeln,durch die Mtttelflasche gehen, und nun in Gestaltvon Blasen in das Wasser des Fasses hineinsteitgen, das man durch öfteres Umdrehen des Quirlsin Bewegung setzen muß. Wenn sich kein Gasmehr entwickelt, so wird die Röhre aus demWasser gezogen, und dieses als liquide oxitdirre Salzsäure aufbewahrt.

Anmerk. Die Abbild, der ganzen Vorrichtung sD-ch. II. I-i". 5.

§. 68y.

Bei dieser Operation (Z. 688-) verbindetsich die Schwefelsaure mit dem Nakrum desKochsalzes zu Glaubersalz, und treibt die Salz»säure aus, welche nun aus dem Manganopideinen Theil Sauerstoff anzieht, und als oxldir»les salzsaureS Gas sich entwickelt; ein anderer