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1 (1814) Physisch- und chemische Grundsätze der Färbekunst / von ... Johann Bartholomae Trommsdorff
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381
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Zucker, Honig und Mannn.

§- 7lZ.

Der Zucker macht einen Bestandtheil seh rvieler Vegetabilien aus, wird aber doch immervorzüglich aus dem Safte des Zuckerrohrsauf den westindischen Znseln und andern Läm»dern gewonnen. In seinem reinen Zustande be»sitzt der Zucker folgende Eigenschaften: i) er istweiß; 2) rein »süß von Geschmack; z) trockenund an der Luft unveränderlich; 4) er löst siö)leicht im Wasser auf; Z) er läset sich auch inder Wärme im Alkohol auf und schießt daran sbeim Verdunsten desselben an. 6) Ueber deinFeuer schmilzt er sehr leicht, stößt saure Dämpfeaus, und wird braun. 7) Im Wasser aufgelL j!und mit einer schicklichen Menge Hefen versetz,:,gibt er durch Gährung eine geistige Flüssigkci k,die durch fortgesetzte Gährung endlich zu ei»eniguten Essig wird.

§. 714 -

Der Zucker wird durch Behandlung rr irSalpetersäure zum Theil in Sauerkleesäure, zu mTheil in Aepfelsäure , zum Theil in Essig ve r<wandelt. Die Bestandtheile des Zuckers s» idWasserstoff, Kohlenstoff und Sauerstoff.

§. 7l5-

Es scheint mehrere Arten von Zucker z«geben. So enthalten z. B. die Birnen undAepfel und manche andere Früchte einen sehrsüßen Saft, aus denen sich aber durchaus keinfester Zucker darstellen läßt. Mehrere Chemikerhalten den in diesen Früchten befindlichen zuckere