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[3] (1802) Aerometrische Geräthschaften / von Christian Heinrich Theodor Schreger
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316
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dieser sehr zweckmässig eingerichteten Maschine,der die zweite von Kunze beschriebene im Ganzenrieht unähnlich ist, können schon beträchtliche Ver-suche gemacht werden.

Kunze Taf. IV. Fig, 77.

C. Luftelektroph^.-«.

i) Weher 's Luftelektrophor,

Ein drei Schuh langer und zwei Schuh breiterhölzerner Rahmen, über welchen man seidene, lei-nene oder wollene Zeuge, Papier, Leder u. dergl.ausspannt, diese zu Versuchen jedesmal erwärmtund mit warmen Katzenfell etc. reibt. Der Rahmenwird deshalb auf seinem Gestelle an die Sonne, undim Winter an den geheizten Ofen gebracht. Nebenihm steht auf einem Tischchen eine Glasflasche miteinem in sie eingekütteten umgebogenen Metallrohr,von dessen äussern Ende aus eine Quaste von Me-tallfäden gegen den Rahmen gerichtet ist, Beim Rei-ben des eingespannten Stoßs vertritt folglich dasRohr die Stelle des Hauptleiters, und man darf nurdie Körper, welchen man Elektricität, welches hiernegative ist, mittheilen will, durch einen isolirtenDrath mit dem Rohre verbinden. Ohne Gestelle dientdiese Vorrichtung zu einem Luftelektrophor, weilman blos den Rahmen in horizontaler Lage unter-stützt, und den eingespannten Stoff allein von derLnft bestreichen lässt, so, dass hier erst Eiektrici-tät erweckt wird. Das Zeug spannt man nach Güt-le's Vorschlag am besten mit einer seidnen Schnur

an,