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[3] (1802) Aerometrische Geräthschaften / von Christian Heinrich Theodor Schreger
Entstehung
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368
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taucht wird. Tn diese Röhre leitet man mittelst einerengen an ihrer Spitze hakenförmig gekrümmten Ther-mometerröhre das zu prüfende Gas, und etwas Sei-fensiederlauge etc. Eine in hinlänglicher Entfernung,um noch Tunke. aufnehmen zu können, von einemConduktor angebrachte Kugel steht mit dem Queck-silber des einen Glases in Berührung, indess dasQuecksilber des andern mit dem Boden Gemeinschafthat.

Grcns lourn. < 2 . Pli. I. 2. 8. 282. Cavallo v.

d. Elektricit, II. S. 024.

2 ) Cavendish zweiter Apparat

besteht aus derselben winkligen Röhre und auseiner Barometerröhre , deren über der Kugel befindli-cher etwas längerer Schenkel wie ein liegendes S vonder Kugel abgebogen und etwas enger ist, als dergerade Schenkel. Das Ganze wird mit Quecksilber,und hierauf die Kugel und der gekrümmte Schenkelmit dem Gas so angefüllt, dass man letztem unterein mit Wasser gesperrtes Glas bringt, Worinne dasGas ist, und das Quecksilber durch einen Heber ausdem geraden Schenkel zieht. Die ganze Geräthschaftwird dann gewogen, und die Spitze des krummenSchenkels in die eine Oeffnung der winkligen Röhregesteckt. Um das Gas in diese zu treiben, wird einhölzerner Cvlinder von gleichem Durchmesser mitdem geraden Schenkel in diesen eingesetzt, und Queck-silber hinein geschüttet, um an die Stelle des in dieKugel gedrängten zu treten. Nach beendigtem Versu-che mit dem elektrischen Funken, wird der Apparat

wie-