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[3] (1802) Aerometrische Geräthschaften / von Christian Heinrich Theodor Schreger
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379
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Einrichtung mit zwei Vergrösserungen und einemSchieber; andere botanische Mikroskope aus 3 Linsen,die sich in einem Gehäuse verschieben lassen. Diese3 Linsen einzeln geben dreierlei Vergrösserung, ver-bindet man 2 und 2 , so erhält man drei Vergrüsse-rungen mehr , und braucht man noch die drei Lin-sen vereiniget , so giebt es die siebente Vergrösse-rung. Ein kleines weiter ausgezogenes Fernrohrvertritt auch die Stelle eines Mikroskops.

B. Zusammengesetzte Mikroskope.

Es giebt dergleichen mit zwei, drei, vier etc.Gläsern. Die ersten sind bald nach den Fernrühren,zu Anfänge des i7ten lahrhunderts, bekannt wor-den. Ihre Erfindung schreibt man bald Zachariaslausen, bald Dr ebb ein , bald Franz Fontanazu. Roger Baco hat vielleicht auch schon Kennt-niss davon gehabt. Wenn statt einiger Gläser Me-tallspiegel gebraucht werden , so heissen sie reflektUrtnde oder Spiegelmikroskope.

l) Z. lausen Mikroskop.

Das erste zusammengesetzte Mikroskop, wehches wir kennen. Es ist 6 Fuss lang, 1 Zoll weit,von vergoldetem Messing und steht auf drei messin-genen Delphinen über einem Fnss von Ebenholz, wodie Gegenstände liegen. Die Gläser dazu sollen einkonvexes und konkaves seyn.

\V. B o r e 11 u s de vcro telescopii inrentore. Hag.

Com. i655. 4. p. 55.