Erſtes Capitel.
Von der Figur der Erde und der Geſtalt des Himmnelsuͤberhaupt-
§. 1.
uf der Erdoberſlaͤche findet man Berge und Thaͤler, aber
1 dieſer Ungleichheiten ungeachtet iſt doch die Figur derErde nicht anders als ordentlich anzuſehen. Wenn
man die Groͤſſe und Weite der Erde betrachtet, kan man den hoͤch-ſten Berg auf der Erdoberflaͤche fuͤr nicht mehr als ein Sandkornauf einer kleinen Ebene halten, und das tiefſte Thal iſt einem ge-ringen Wurmſtich gleich, auf einem groſſen und glatten Coͤrper.Am beſten erſcheinet die ordentliche Figur der Erde auf der ebe-nen Waſſeroberſlaͤche in den groſſen Vertiefungen, die man aufder Erde ſindet und welche Meere oder Seen genant werden.Das trockne Land erſtrecket ſich der Lage des Waſſers gemaͤß fortund zeiget, daß Waſſer und Land nur eine und eben dieſelbe Fi-gur ausmache, wie dieſelbe auch eigentlich ausfallen mag. 8Wenn Winde und Stuͤrme das Meer oder die Seen nichtaufruͤhren, ſo nimmt das Waſſer eine ebene Oberflaͤche an, und
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