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Von der Figur der Erde und des Himmels. 9ſo muß die Bewegung des Sterns ordentlich§. 2 und gleichfoͤr-
mig ſcheinen, welches nun weiter erklaͤret werden ſoll. 5
1WMir haben noch zu beweiſen, daß eines jeden Sterns taͤg-liche Bewegung in einer Ebene geſchehe. Es ſey(Fig. 3)ADHFA die himmliſche Sphaͤre, welche ſich um den Durch-meſſer Anf, welcher die Axe genant wird, drehet. Die PuncteA und H heiſſen Umdrehungspuncte oder Pole. Man laſſe
die Are Al ſtille und unbeweglich ſeyn, waͤhrend der Umdre-
hung der Sphaͤre, ſo wird die Sphaͤre allezeit einen und eben
denſelben Raum einnehmen, und des Kreiſes DEFG; Ebene kannicht veraͤndert werden, ſondern die Puncte des Umkreiſes muͤſ-ſen nach einander in derſelben Ebene folgen, die auf An ſenk-recht iſt. Wenn alſo ein Stern in D iſt. ſo muß er waͤhrend ei-ner Umdrehung der Sphaͤre den Kreis DEFG durchlaufen.
In dieſer Bewegung iſt der Stern von jedem Pol A, Hallezeit gleich weit entfernt. Den in den Dreyecken ABD,ABE iſt die Seite AB gemeinſchaftlich, Bo= BE§. 3. unddie Winkel ABD, AB ſind rechte Winkel, daher iſt KD=AF(Eucl. B. 1. S. 4. und B. 3. S. 29.) Auf gleiche Artwird bewieſen, daß der Abſtand zwiſchen A und jedem andernPuncte des Umkreiſes DPFG der AD gleich iſt. Auf gleiche
Weiſe iſt auch gleich weit von jedem Punct des Umkreiſes
DEFG. 8“Wenn zween Sterne an der himmliſchen Sphaͤre pP,E, gleich weit von dem Pol A entfernet ſind,(naͤmlichAD= AP) ſo laufen ſie in einerley Kreislinie oPrFG. Manlege durch D eine Ebene ſenkrecht auf die Axe, welche ſie in Bſchneidet; man ziehe BD, BE, ſo iſt in den Dreyecken ACD,ACE die Seite CD= CE und AC gemeinſchaftlich, daher iſtCAD= CAE(Eucl. B. 1. S. 8.). Weiter iſt in den Drey-Welcbeſchr. II. Cheil. B ecken