Von der Groͤſſe der Erde. 69wobey er eine andre Hypotheſe als die ellipſoidiſche Figur ge-braucht(†). Delacaille ſetzet ſie wie 199 zu 200(g): Viel-keicht hat er zwiſchen Delalande und Pingre, deren Arbeitenbey ihm die meiſte Glaubwuͤrdigkeit hatten, den Mittelweg neh-men wollen. Nach der§. 21. erklaͤrten Methode habe ich diesVerhaͤltniß gefunden.Aus den hothniſchen und Peruſchen Graden wie 214,2 zu 215,2
.„ Franzoͤſiſchen⸗⸗ 143, ⸗ 144,5„„ Capſchen„ 239,5 ⸗ 240,8
u Italiaͤnſchen⸗ 146,; ⸗ 147,5Franzoͤſiſchen und Peruſchen ⸗„ ⸗ 299, ⸗ 300,8—„ Itealiaͤniſchen ⸗ ⸗ 45,32* 46,38 Peruſchen und Capſchen 8“8„ Italiaͤnſchen⸗⸗ 350, ⸗351,5
Zwiſchen den franzoͤſiſchen und capſchen Graden iſt der Unterſcheidallzu geringe, und aus den capſchen und italiaͤnſchen Graden fin-det man die Erdaxe groͤſſer als den Durchmeſſer des Aequators,deswegen habe ich ſie ausgeſchloſſen. Aus allen angefuͤhrten er-haͤlt man das Mittel wie 202,4 zu 203,4, welches demjenigen amnaͤchſten kommt, was Delacaille angenommen. 1
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Die Lehre von der Schwere hat Anleitung gegeben, diewahre Figur der Erde zu finden(§. 15.16.) und eben dieſelbedienet auch dazu, dieſelbe genauer zu unterſuchen, oder dasVerhaͤltniß zwiſchen der Erdaxe und dem Durchmeſſer des Aequa-tors zu beſtimmen. Denn es ſey(Fig. 19) PCE die Ebeneeines Meridians in der Ellipſoide der Erde, deren Mittelpunct C
ſiſſt, ſo muͤſſen die Columnen PC, AC gegen einander im Gleich-
gewicht ſeyn, wie die Erfahrung lehret(vergl.§. 15. und 16.) undaus ſelbigem Grunde muͤſſen auch PC, aC nach den Richtungen(tf) Memoires 1753. p. 103.(E) Ephemerid. T. VI. p. LIV. Introd,