len Zweifel einige Monden gefunden, die ſo wie die meiſten Co-
meten mit einem ſchwaͤchern Schein um den Coͤrper als ihren
Kern umgeben waͤren und man muͤſte an einen oder andern eineSpur von einem Schweif ſehen, welches doch an keinem wahrge-nommen wird.
Auſſer dem angeführken muß man hee tes, daß alle Beob-
8 achtungen ergeben, daß die Schweife der Cometen bey ihrer An-naͤherung zur Sonne groͤſſer werden, oder daß der Coͤrper des
Lometen durch die Wuͤrkung und Waͤrme der Sonne gar ſehr
veraͤndert werde, daher die Climate der Cometen ganz anders alsder Planeten ihre beſchaffen ſeyn muͤſſen, die keine Cometenſchwei-ſe haben und in ihrer ganzen Umlaufszeit faſt einerley Abſtandbehalten. Man muß daraus ſchlieſſen, daß ein Comet, welchervon einem Planeten zum Mond geraubt wuͤrde, ſeiner innern
Natur nach ganz umgeſchaffen werden muͤſſe, wenn er beſtehen
ſollte, und daß der Herr der Welt in ſolchem Fall aufs neue Handan den Cometen legen muͤſſe, dieſe Unordnungen wieder ins Gelei-ſe zu bringen, welches mit den ruhigen und gleichfoͤrmigen Geſe-ten, die in dem Sonnenſyſtem wahrgenommen werden, nichtuͤbereinkommt. Diejenigen, welche die Abaͤnderung der Bah-nen der Cometen um die Sonne in andre um die Planeten glau-1 ſcheinen dabey allein an die Aenderung in der Richtung undden Weg der Bewegung zu denken, gleich als wenn der Lauf dereltcoͤrper ihr ganzes Weſen ausmachte.
Die Abſicht des Schoͤpfers mit den Cometen häan nicht blosdarin beſtehen, daß ſie um die Sonne oder irgend einen andern
belteoͤrper laufen ſollten, indem die vorerwaͤhnte Veraͤnderung
in ihrem Ausſehen ganz andre Zwecke entdecket, ob ſie gleich ein-zeln und beſonders nicht angezeiget werden koͤnnen. Die Ab-
wechſelung, die ſich dabey auf dem Corper oder der Oberflaͤche
des Cometen zutraͤgt, muß ſich fuͤr die cometiſchen Einwohnericken, und wenn ſolche Abwechſelung aufhoͤret, ſo muͤſſen dieſeWaltbeſchr. I. Theil⸗ R Ein-
Von der Bewegung der Erde um die Sonne. 1a9