Siebentes Capitel.auf dieſe Art veraͤndert werde. Wenn man XTt= 90° undTLXt= 5“ annimmt, ſo iſt XT 41000 mahl ſo groß, als It.Aber wenn die jaͤhrliche Parallaxe eines Firſterns auch nur 54ausmachte, ſo wuͤrden die Aſtronomen ſie bemerken koͤnnen; ja
wenn auch die jaͤhrliche Parallaxe nur 1ausmachte, ſo wuͤrde
doch ſolcher Unterſcheid der Breite durch die Wiederholung dergenaueſten Beobachtungen entdeckt werden; in dieſem Falle waͤre
T=— 206000 Tt; alſo iſt der Abſtand der Firſterne nochgroͤſſer, indem niemand in der Breite der Sterne eine Veraͤnde-rung von einer Secunde hat bemerken koͤnnen, obgleich die Be-obachtung an beiden Enden eines Durchmeſſers der Erdbahn als[.4 wiederholet worden.
Um einen naͤhern Begriff von dem ungeheuren Abſtande b
der Firſterne von der Erdbahn zu geben, kann man annehmen,daß ſich ein Coͤrper in grader Linie von einem Firſtern zur Erdehinab bewege, und daß er jede Zeitſecunde 120 ſchw. Fuß laufe;dieſer Coͤrper wuͤrde ungefaͤhr 57 Millionen Jahre zubringen umzur Erde zu kommen, wenn die jaͤhrliche Parallaxe eine Secundewaͤre. Will man den Abſtand der Firſterne nach der Geſchwin-digkeit des Lichts abmeſſen, und nach den Beobachtungen vonden Jupiters Monden annehmen, daß das Licht in 8 Minutenvon der Sonne zur Erde komme, ſo wird das Licht 3 ⅞ Jahr ge-brauchen, von den Firſternen zur Erde zu kommen. Wie großſind die Wunderwerke des Schoͤpfers, da die Fixſterne in ſolcherPracht glaͤnzen, ob ihr Licht gleich durch einem ſo langen Wegreiſen und Jahre zubringen muß, zu unſrer kleinern Erdkugel her-unter zu kommen! 116 1
D Der lebhafte Schein der Firſterne, ungeachtet ihres unge-heuren Abſtandes, beſtaͤrket uns in den Gedanken, daß ſie Son-nen ſind und, ſo wie unſre Sonne, mit eigenem lichte glaͤnzen.Wenn ſie eben ſo groß als die Sonne angenommen werden, ſo mußihr ſcheinbarer Durchmeſſer ſehr klein ſeyn; naͤmlich wenn b8e88“ 6 G jahr-
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