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Siebentes Capitel.
merken an andern Stellen gleichſam einen lichtſchein, ohne einige
Sterne unterſcheiden zu koͤnnen; aber durch Teleſcope ſiehet manan ſolchen Stellen eine Menge Sterne, die ſich gkeichſam zuſam-mengehaͤufet. Iſt ſolches nicht ein Beweis, daß gleich groſſeSterne in einem gewiſſen Abſtande geſehen und unterſchieden wer-den koͤnnen, aber in groͤſſerer Entfernung in dem Auge ein ver-wirrtes Bild, als einen ſchwachen Schein, zu erregen anfangen?
Die Anzahl der Firſterne ſcheinet dem erſten Anſehen nach
ſehr groß zu ſeyn; indeſſen haben die Aſtronomen ſich doch veran-laſſet gefunden, ſie zu zaͤhlen; aber ehe eine ſolche Zaͤhlung vor-
genommen ward, theileten ſie die Firſterne in gewiſſe Sammlun-gen ab, welche noch Aſteriſmen, Conſtellationen, Sternbil-der genannt werden. Dieſe Conſtellationen begreifen gewiſſe
Gegenden am Himmel in ſich; bey der Eccliptik ſind ſie mehren-
theils von Bildern der Thiere hergenommen, und machen eineganze Zone oder Guͤrtel aus, deren Kaͤnntniß wegen der Veraͤn-derung der Jahrszeiten waͤhrend des Sonnenlaufs wichtig iſt.Die erſten Eintheilungen der Conſtellationen waren bey der Ec-
gliptik nach der Ordnung, wie der Sonnenlauf beobachtet worden⸗,
gemacht. Es ſind ihrer zwoͤlf und heiſſen die himmliſche Zei-chen, aber die ganze Zone heiſſet Thierkreis. Hiernach theilendie Aſtronomen jezt die Eccliptik in zwoͤlf gleiche Theile, davon
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jeder 300 enthaͤlt, und welche eben himmliſche Zeichen genannt.
werden. Sie behalten auch die Nahmen der Conſtellationen-welche. bey der erſten Eintheilung dieſe Theile der Eccliptikeinzunehmen ſchienen, und werden von dem Ort der Sonne am21 Maͤrz oder von dem Anfangspunet der Eceliptik an gezaͤhlet-wie folget: Der Widder, der Stier, die Zwillinge, der Krebs-der Loͤwe, die Jungfrau, die Waage, der Scorpion, der Schuͤ-ge, der Steinbock, der Waſſermann, die Fiſche.“