Band 
II.ter Theil.
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273
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Von Eintheilung der himmliſchen Sphaͤre. 27 3

von der Erdoberflaͤche abnimmt; daher geſchiehet es, daß dieichtſtrahlen SB(Fig. 85), welche bey B in die Atmoſphaͤrefallen, ſo gebrochen werden, daß ſie am Ende in das Auge desBeVobachters in kommen, unterwegs von B nach I bey jedemPunet in ein dichteres Mittel gerathen und beſtaͤndig gebrochenwerden; daher muß der Weg des Lichts eine krumme Linie alsBbl werden, und der Lichtſtrahl SB beruͤhret denſelben in B;aber die Tangente It iſt die Richtung des Lichts bey T und dieganze Strahlenbrechung iſt dem Winkel Tts gleich, welchen dieTangenten Tt und Ss mit einander machen. Die Sternkun-dige haben noch nicht recht erforſchen koͤnnen, von welcher Arteigentlich die Linie BhJ iſt. Wenn man annimmt, daß dieDichtigkeit der Luft in geometriſcher Proportion abnimmt, wenndie Hoͤhe in arithmetiſcher Progreßion waͤchſet, welches aus denmeiſten auf hohen Bergen angeſtellten Beobachtungen zu folgenſcheinet, und wenn man zugleich vorausſetzt, daß die Strahlen-brechungen ſich wie die Dichtigkeiten der Mittel verhalten, ſo iſtes unmoͤglich die berechneten Strahlenbrechungen mit den beob-achteten zu vereinigen. Beſſer trift es zu, wenn man die LinieBbo als eine Kreislinie annimmt, woraus folgt, daß das Lichtin jedem Puncte ſeines Weges gleich ſtark gebrochen wird, unddaß die Strahlenbrechung der Gradzahl des Bogens BbTgleich ſey..Wenn S88, 88 zween Lichtſtrahlen ſind, welche in denkrummen linien Bb T, ⸗„ 1 gebrochen werden und in den Tan-genten Tt, Tr geſehen werden, und man ſetzet ihre wahren Hoͤ-hen Sr7.= 2, 22.= 2, und die Strahlenbrechungen Ite= KR;Tra= y, ſo ſoll K:v=—= tang(2.— ZR) tang(Z— 37) ſeyn.Dies iſt das Geſetz der Strahlenbrechung, welches die Stern-kundige aus ihren Beobachtungen hergeleitet, und welches mitden angenommenen Hypotheſen, daß die linien Bb T, g„ T Cir-Welsbeſchr. ITheil. Mm eul-