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Vem Nutzen und Gebrauch der Globen. 317
Wenn wir uns nun zur Betrachtung des Himmelsgloben
wenden, ſo ergiebet der erſte Anblick, daß dieſelbigen Aufgaben,
welche§. 68 von dem Erdgloben erklaͤret worden, auch auf gleicheArt auf den Himmelsgloben angewandt werden koͤnnen. Naͤmlich
1. Man findet eines Sterns Abweichung, wenn man ihnunter den meßingenen Meridian fuͤhret. Z. Ex. Arctur ſcheinet20% nordliche Abweichung zu haben. tt eom ſche Beobach-tungen und Rechnungen geben dieſelbe 200 21, 06%fuͤr den An-
1 fang des Jahrs 1780.
—=2. Die abgetheilte Seite des meßingenen Meridians chneidet den Aequator in dem Puncte, welcher die grade Aufſteigung
des Sterns iſt. Z. E. den Arctur in 2112 Grade; dieſelbe iſt
im Anfange des Jahrs 1780 genau 2110 25 05. Hiebey iſt zumerken, daß die grade Aufſteigungen und Abweichungen der Ster-
ne durch die Fortruͤckung der Puncte der Nachtgleichen veraͤndertwerden, und daß ſie alſo auf dem Globen fuͤr eine gewiſſe Jahr-
zahl geſtochen werden muͤſſen. Der Kupferſtecher Ackermann
hat die grade Aufſteigungen und Abweichungen der Fixſterne aufden groͤſſern Globen fuͤr den Anfang des Jahrs 1780 geſtochen,
damit ſie mit Vortheil laͤngere Zeit gebraucht werden koͤnnen;ſolches iſ ſeitdem auch in Paris von Vaugondy geſchehen.
3. Wenn, ſo wie bey dem Erdgloben gezeiget worden, anden meßingenen Meridian in der Abweichung eines Sterns einBleyſtift gehalten und dann der Globe um ſeine Axe gedrehetwird, ſo wird der Parallel eines ſolchen Sterns gezeichnet, derdurch alle Sterne gehet, die mit demſelben gleiche Abweichunghaben. So gehet der Parallel vom Arctur nordlich bey dem Hdes Widders, deſſen nordliche Abweichung 19° 437 37“ iſt, aberſuͤdlich bey dem g der Zwillinge, welcher eine nordliche Abwei-chung von 200 52/ 40“ hat. G““u1““ 4. Der