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Anleitung zur praktisch-ökonomischen Fabrikation des Zuckers und eines brauchbaren Syrups aus den Runkelrüben, so wie zur anderweitigen Benutzung derselben ... / ausgearbeitet von Sigismund Friedrich Hermbstädt
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i>) Die Verkleinerung -er gewaschenen Runkelrüben.

§- 57 -

Wer nicht im Besitz eines schicklichen Reibeap-parates ist, und etwa Versuchsweise, nur im Klei-nen arbeiten will, der kann sich mit glücklichem Er-folg eines gewöhnlichen, nur im großen ausge-führten Reibeisens von Eisenblech bedienen, wel-ches in einem hölzernen Rahmen eingefasset ist,und ans welchem die Runkelrüben einzeln mit derHand abgerieben werden, wahrend der dadurch ge,bildete Bre», in eine hölzerne Wanne abfließt, überwelcher das Reibeisen placirt ist. Auf solche Artkann eine Frau, wenn sie fleißig ist, täglich Z auchwohl 4 Scheffel Runkelrüben verkleinern.

§- 58 «

Wer aber mehr beschaffen will, der kann sichzum Verkleinern des von dem MechanikersSchulz hier in Berlin ausgeführten und weiterhin naher zu beschreibenden Neibeapparats bedie-nen, mittelst welchem, durch einen sechszchu bisachtzehnjährigen Knaben, täglich i o bis 12 Schef-fel Runkelrüben zu Brey zerrieben werden können.

§. 59 -

Wer.hingegen die Fabrikation so weit insGroße betreiben will, daß täglich 2O bis 24Scheffel, (Berliner), oder Centner, Runkelrübenverkleinert werden sollen,' der kann den späterhinbeschriebene^ größere» Rcibeapparat dazu in An-wendung setzen, der durch ein Pferd betrieben wird,und der, wo es sich thun laßt, auch leicht durchWasserkraft in Bewegung gesetzt werden kann.