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„Wichtig ſind immer ſolche Versammlungen; und es„ ſind 270 volle Jahre*) verfloſſen, ſeitdem in unſerm„Vaterlande eine ſolche gehalten worden.
„Mehrmals ſprach ich von dieſer Stelle zu Tauſen-„den von Euch, liebe biedere Landleute, und heute rede„ich zu Allen von Rechte, Vaterland und Ei-„genthumz; immer war es darum zu thun, wie Ihr die„Rechte und den Wohlſtand des Vaterlands feſter und.„ dauerhafter gruͤnden koͤnntet; ohne doch die Rechte Eures„natürlichen Landesherrn zu beeintraͤchtigen. Lange hat„ das Geſchaͤfte gedauert, und das Ziel, das wir zu errei-„ chen glaubten, entfernte ſich taͤglich; die Gefahren haͤuf-„ten ſich, und jemehr wir raſtlos an friedlicher Vereini-„gung arbeiteten, deſto tiefer ſahen wir uns in das Meer„aller Verwirrung verſenkt.
„In dieſen verworrnen Umſtaͤnden, wie war Euch„oftmals zu Muthe?— Geht zuruͤck, ſeitdem dieſes Ge-ſchaͤfte betrieben wurde. Es gab unter uns rechtſchaffue„Maͤnner, die ihren Stellvertretern, auch der rechtmaͤßi-„gen Obrigkeit bis anhin treu verblieben, die indeſſen den-v noch uber verſchiedenes mit Recht ſeufzten, und von der„Gerechtigkeit Huͤlfe und Troſt erwarteten. Es gab aberauch Andere(doch Wenige), denen das Wohl des Vak„ terlandes minder, und jenes des Hochfuͤrſtlichen Stifts„gar nicht am Herzen lag. So fochten zwar Alle mit ver-„einigten Kraͤften, aber nicht mit gleichen Begriffen und„Abſichten, Alle des Ausgangs e
„Aber
) Zur Zeit der Reformation, wo der Unwille uͤber die Regie-rung der Abtei den hoͤchſten Grad erreicht hatte, hielt dasVolk Landesgemeinden.