v und mit ſeiner Hochwuͤrden Gnaden Herrn Dekan, nicht„ fuͤr Uns, ſondern fuͤr Euch, fuͤr das Vaterland abge-„ handelt.
„Doch ich kaun und ſoll Euch dermal nicht lange auf-„halten; die Sonne des Friedens will nun jetzt ihre Strah-5 len ganz uͤber unſer wichtiges Vaterland ausbreiten. Oae eine Herzenswonne fuͤr mich, Euch dieſe frohe„Nachricht geben zu konnen!
„ Unſer gnädigſter Fürſt und Herr hat den Vorhang„aufgezogen. Er, Er ſelbſt bot ſeine mildeſte Vater-v hand, um Euch Soͤhne, um uns Alle zu begluͤcken.
„Beda! unſer unvergeßlich gnaͤdigſter Landesvater
5 hat ſich ſchon bereits mit Euerm getreuen Landes⸗Aus-„ ſchuß mildvaͤterlich verſtanden, und auf Eure Genehmi-„gung iſt ein guͤtlicher Vertrag geſchloſſen. Hierauf„habt Ihr zu achten, an Euch liegt es unn, dieſen„Vertrag anzunehmen oder zu verwerfen. Waͤhlet alſo„liebe Bruͤder!— Aber uͤberdenkt es wohl, Vaterlands-„männer! Man wird es Euch vorleſen, und ſo viel moͤg-y lich erklaͤren. Jeder Landmann kann, darf und ſoll hier-y uͤber ſeine Meinung durch dffentliche Stimme, oder ſtill-„ ſchweigend mit bloßer Hand abgeben. An Euch liegt esnun, dieſen Vertrag anzunehmen, oder zu verwerfen.2 Bböſes oder Gutes, beides liegt Euch vor der Hand. —
„Wählet„ liebe Brüder! Ich meines Theils 7 178„ alle eure getreuen Ausſchuͤſſe, die Ihr bisher mit eurem„ Zutrauen beehrt, wir fordern jeden rechtſchaffnen Land-„ mann auf, nicht auf das Geſchrey einiger Schwindelkdpfe„zu achten, denen der Himmel am unrechten Orte ſteht,„die Erde zu enge iſt, und lieber im Finſtern, als in der
1„ Heitern