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„Er hat uns durch einen guͤtlichen Vertrag gluͤcklich„gemacht, waͤhrend andere benachbarte Voͤlker*) mit„Heeresmacht zu Boden gedruckt wurden; und eben dar-o um iſt er groß und verehrungswuͤrdig.
„Durch dieſen Vertrag ſind wir, liebe getreue Mit-„Landleute, ein von aller Leibeigenſchaft, ſo wie von al-„lem Druck befreites Volk geworden. Wir ſind in den„Stand geſetzt, allgemeinnuͤtzliche Vorkehrungen fuͤr das„Vaterland zu treffen, und durch alles dieſes haben alſo„nicht nur wir, nicht nur das Hochfuͤrſtl. Stift, ſondern„auch die ganze Hochloͤbl. Eidgenoſſenſchaft vieles gewon-„nen. Wie viel williger werden wir uns jetzt zu allen„Eidgendͤſſiſchen Auszuͤgen bereit halten; wie viel freudiger„werden wir jetzt unſer Stift und Land, und ſeine Rechte in„jedem Fall ſchuͤtzen und ſchirmen; und wie viel kraͤftiger„werden wir uns als ein freies Volk entſchließen, fuͤr die„Freiheit der ganzen Hochloͤbl. Eidgenoſſenſchaft Gut und» Blut im Nothfall aufzuopfern. So hat ſich jetzt das„wichtige, weit ausſehende ſogenannte Goßauer Geſchaͤfte„geendet. Moͤchten doch alle Voͤlker der Eidgenoſſenſchaft „ mit ihren Landesobrigkeiten, ſo wie wir ausgeſoͤhnet ſeyn!„Möchten doch alle Landesvaͤter die Liebe ihrer Soͤhne ſo„bewirken, wie ſie der Unſrige bewirkt hat! Moͤchte end-„ lich freywillige, oͤffentliche und uͤberzeugende Beruhigung„aller Orten eintreten, wie ſolches allhier bey uns einge-y treten iſt! a
„Wohlan denn, biedere vereinigte, allezeit getreue„Mit- Landleute, danket dem Allmaͤchtigen fuͤr die 1 6
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