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2 (1802) Schilderung des Gebirgsvolkes vom Kanton Glarus und der Vogteien Uznach, Gaster, Sargans, Werdenberg, Sax und Rheinthal, des Toggenburgs, der alten Landschaft, der Stadt St. Gallen und des östlichen Theils des Kantons Zürich / von Johann Gottfried Ebel
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229
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Haufſaamens bis zum ſeinſten Korn durch kalkartigen Leimfeſt verbunden. Die Schichten dieſer Sandſteine ſenkenſich wie die Nagelflueformung nach Suͤden, doch nichtallgemein; denn in dem Diſtrikt zwiſchen den DoͤrfernLachen und Nichterswyl fand ich die Senkung des daſigenblauſchwarzen Sandſteins nach Norden gerichtet, welches zuFolge der Beobachtungen des ausgezeichneten GeognoſtenZuͤͤrichs) auch an dem hohen Rhone Statt findet;ein Berg, der einige Stunden weſtlicher genau in der—ſelben Richtung ſteht, und wahrſcheinlich eine einzigeFormung mit dem eben erwaͤhnten blauſchwarzen Sand—ſtein ausmacht.

Auf dieſe feſte Sandſteinformung folgt noͤrdlich undnordweſtlich eine Aufſchuͤttung von gerollten wenig ver—bundenen Steinen, lockern Sand und Mergel. Dieſe inhorizontalen Lagen abgeſetzte Sand- und Mergelmaſſeſcheint von feſtem Nagelflue ganz uͤberdeckt geweſen zu ſeyn.Der Uto nahe bei Zuͤrich erhebt ſich uͤber den langen Ruͤk—ken der Albisbergkette, welche ſuͤdweſtlich den Linthkeſſelbegrenzt. Bei naͤherer Unterſuchung dieſer uͤber die uͤbrigeMergel- und Sandformung ragenden Kuppe des Uto findetman, daß ſie aus Nagelflue und abwechſelnden duͤnnenSandſchichten beſteht, einige Hundert Fuß uͤber den Ruͤckendieſer langgedehnten Kette empor ſteigt, hie und da diedeutlichſten Spuren der Wirkung von anſchlagenden undeinfreſſenden Wellen zeigt, und auf ſeiner Hoͤhe ganz ebenund flach iſt. Auf der ſuͤdlichen Seite des Bergruͤckensliegen außerordentlich große Bloͤcke dieſer Nagelflue zer—ſtreut, welche von der Kuppe herabgeſtuͤrzt ſind. DerKopf des Uto iſt 1521 Fuß uͤber dem Zuͤricherſee erhaben,

5 waͤhrend

) H. C. Eſcher.