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Das Uebrige wird unter alle erwachſene Landleutegleich vertheilt. Im Jahre 1777 empfing davon ein Jeder1 Gulden 15 Schilling, im Jahre 1794 nur 43 Schilling.Die katholiſchen Glarner beziehen von Frankreich dieſelbePenſion; da ihre Anzahl geringe iſt, ſo faͤllt auf Jedenjaͤhrlich 5— 6 Gulden.
Ungeachtet die wenigen Schillinge keinem Einzigenetwas fruchten, dagegen aber zum allgemeinen Beſten aufvielerlei Art gewirkt werden koͤnnte, wenn jene Summenunvertheilt eine ſolche Beſtimmung erhielten, ſo bleibt esdoch bei der nutzloſen Verſplitterung von jaͤhrlichen ſichernEinkuͤnften, welche fuͤr dieſe Berglaͤnder immer namhaftſind. Dieß beweiſt zur Genuͤge, wie feſt der Schweizeri-ſche Demokrat an dem unmittelbaren Genuſſe aller Vor-theile haͤngt, die dem Souverain des Landes, wovon Jederein Glied iſt, zufließen. Unter den reformirten Glarnerngeſchieht es wohl, daß die Genoſſen manches Tagwensdas Geld, welches ſie von erwaͤhlten Landvoͤgten und ausden Franzoͤſiſchen Penſionen erhalten, zuſammenlegen, umGemeinguͤter zu kaufen, oder zum Nutzen der Armen,Schulen und Kirchen zu verwenden. Indeſſen iſt dießnichts weniger als allgemein.
Hat die Handelsweiſe des Menſchen, ſey es aus Un—wiſſenheit, Verſtandes⸗Irrthum, oder durch Selbſtſucht,eine falſche Richtung genommen, ſo iſt kein Stillſtand aufdieſem Punkte zu erwarten, ſondern es geht bergab. Wieim Einzelweſen, ſo in buͤrgerlichen Geſellſchaften. Daherwird ein einziger Mißbrauch ſtets die fruchtbare Mutteraͤhnlicher geiler Auswuͤchſe. Belege dazu bieten ſich demBeobachter uͤberall dar. Nachdem es der Glarner Land—mann billig gefunden hatte, die Franzoͤſiſchen Penſionenunter Alle gleich zu vertheilen, ſo ſchien es ihm eben ſo na-tuͤrl ich,