aller andern auf gleiche Art ausgesetzt ist, so wird derZustand des ganzen Bündels dem Zustande einer jedenkleinen Nadel gleichen; und so hann uns diese Ansichtüberhaupt die Vertheilung der Fluidums in einem Ma-gnete begreiflich machen, sofern man ihn als ein Bündelvon unendlich dünnen Nadeln betrachtet.
Das Gesetz aber, nach welchem die Quantitätenvon wirksamem Fluidum, sowohl südlichem als nördli-chem , welche sich in den beiden Hälften des Magnetesbefinden, von den Duden nach der Mitte zu abnehmen,mufs von der Art seyn, dafs zwischen allen Kräften die-ser Quantitäten Fluidum Gleichgewicht Statt findet, wo-bei von der Voraussetzung ausgegangen wird, dafs dieseKräfte im umgekehrten Verhältnisse des Quadrates derEntfernung wirken. Nun zeigt aber die Theorie, dafsunter dieser Voraussetzung die erwähnten Fluidums-inengen von den Enden aus bis zu einer sehr geringenEntfernung äufserst schnell abnehmen, über diese hin-aus aber die Abnahme sehr langsam geschieht. Darauserhellt, dafs die Actionsccntra in einem Magnet nichtweit von den Enden liegen, und dafs die Kraft derStellen, welche sich nah am Mittelpunkt befinden,fast Null ist, wie wir es bei den Turmalinen ebenfallsgefunden haben.
Jetzt sind wir' im Stande zu begreifen, was vor-geht, wenn man von einemMagnet ein Stück abschlägt,das gegen das eine Ende zu gelegen ist. Fürs erste istso viel offenbar, dafs ein solches Stück mit einem Süd-pol anfängt und mit einem Nordpol endigt. Fernerwerden die Kräfte dieser beiden Pole, oh sie gleich imAugenblick der Trennung einander nicht gleich waren,