•Als Klaproth in der Folge dieselbe Substanz analy-sii te, so wurde diefs durch ihn eine Erweiterung dervon ihm bereits in der Pechblende gemachten Entdeckung
des Urans.
Dreizehntes Geschlecht.
Molybdän. '
■ Molybdhie , v. Boiin, t. II., p. 115. Molybdän,Emmerling, Th. II., S. 541. Molybdene, Dadbeh-tom, tabl., p. 32. Moiybdcnite, Khuvas, t. II,,
p. 319-
Kennzeichen des reinen ^Molybdäns.
1 li y s i s c h e Kennzeichen. Die Farbe ist me-tallischgrau.
Chemische Kennzeichen. Es'ist äufserstunschmelzbar; durch das heftigste Feuer backen seineKörner blos ein wenig zusammen.
Es läfst sich, sowohl durch die Salpetersäure, alsdurch die Hitze an freier Luft, in ein weifses OxydVerwandeln.
Scheele fand bei genauer Vergleichung der Sub-stanzen, welche man bis auf ihn ohne Unterschied Reifs-blei und Wasserblei fPlumbago und Molybdän) nannte, ‘dafs sie zwei verschiedene Gattungen ausmachten. Wirhaben, als wi r von der ersteren sprachen, welche wirjetzt mit dem Namen gekohltes,Eiseh oder Gra-phit hezeiclmeten, gesehen, wie nahe dieser berühmteChemiker der wahren Erkeuntnifs der Natur dieses