Band 
Vierter Theil.
Seite
396
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o 9 6.

Man trifft das oxydirte Titan auch in Frankreich imCanton von St. Yrieix im Departement häute Vienne an.Die Krystalie finden sich lose auf der Erdoberfläche, undbis jetzt bat man ihre ursprüngliche, Lagerstätte nochnicht entdecken können. Einige Stücke zeigen nochSpuren der quarzigen Gangart, auf welcher sie aufge-sessen hatten. Dieses Titan ist weit fester, als das Un-garische , und zerbricht nicht, wie dieses, schon durcheine kleine Erschütterung.

Hr. Henry Umäna, welcher Krystalie derselbenSubstanz , theils knieförniige , theils nadelförmige , ausSpanien mitgebracht hat, hat die-Güte gehabt, sie inmeine Sammlung niederzulegen, und mir zu gleicherZeit detaillirte Nachrichten über ihr geologisches Vor-kommen , nach einer über diesen Gegenstand von demberühmten Herr gen in einem spanischen Werke, wel-ches den Titel führt: Annalen der Naturwissen-schaften f), herausgegebenen gelehrten Abhandlung,snitzutheilen. Diese Krystalie sind nemlich in Neu-Ka-stilien hei einem Orte, welcher Buytrago heilst, auf ei-nem aus Gneifs bestehenden und durch eine Menge vongelblichen Quarzadern und Qtiarznieren durchschnittenenGebirge entdeckt worden. Eben dieser Quarz dient demoxydirten Titan zur Gangart. Zuweilen zeigt sich derQuarz in regelmäfsigen Kfystallen, in welche Titan . undTurmalinkrystalle mit Glimmertheilchen eingewachsensind.

Auf dem St. Gotthard bildet das oxydirte Titan ei-ne Art von Netzen, welche sich über der Oberfläche

f) No. h, p. IU