Band 
Vierter Theil.
Seite
702
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Wei.<e sich mit einer Art von Regelmäfsigkeit in prisma-tische Säulen zertheilt habe kJ.

Die 'Vertheidiger der Entstehung der Basalte imWasser, oder wenigstens ein Theil derselben, wollender Wirkung des Wassers auch nur den gegenwärtigen.Zustand der Basalte zuschreiben. Sie läugnen darumnicht, dafs diese Körper nicht ursprünglich der Wir-kung des* Feuers ausgesetzt gewesen seyn können l),sondern sie behaupten nur, dafs der Basalt die Texturund das Ansehen, worin ersieh uns zeigt, nicht hätteannehmen können , wenn er nicht vom Wasser wenig-stens wieder umgearbeitet worden wäre.

Diese Meinung stützt sich, wie wir angeführt ha-ben, darauf, dals der Basalt Steinen, welche man all-gemein als Produkte des Wassers ansieht, vollkommengleicht. Man bemerkt an ihm keine Spur von der Wir-kung des Feuers, feilte jener Höhlungen, welche durchdas Aufwallen in den einer solchen Wirkung ausgesetztgewesenen Körpern sich erzeugen. Ferner schliefst derBasalt sehr oft unverletzte Krystalle von Amphibol undandern Substanzen ein,, die schon in dem hlolsen Feuerdes Löthrohrs schmelzen, und die der weit heftigerenHitze der Laven nicht hätten widerstehen können. End-lich hat die Lagerung einiger Basalte, vorzüglich desje-mgen', welcher in Hessen ein ungeheures Steinkohlen-lager bedeckt m ), den, Gegnern des vulkanischen Ur-sprungs des Basaltes neue Waffen in die Hände gegeben.

k ) ß e r S» , de productis vnlcaniis.

l) jfotun. de Phys., Germinal, an 7, p. 314,7n) Joüiit, dei Minßs, no. 22, p. 73 u. ft